Übung: Brand in Weinlager in Engelmannsbrunn; Foto: Jürgen PistracherGroßalarm gab es am 27. August um 19 Uhr in Engelmannsbrunn – zum Glück aber nur zu einer Übung: Der Weinlagerraum des Weinhofes Ehn am Kapellenberg war in Vollbrand geraten, das Feuer drohte auf weitere Gebäudeteile des Bauernhofes überzugreifen. Wie bei einem realen Einsatz wurden von der Landeswarnzentrale daher die Feuerwehren des Unterabschnittes I (Engelmannsbrunn, Kirchberg am Wagram, Mallon, Ober-, Mitter-, und Unterstockstall), sowie die Nachbarfeuerwehren Fels und Gösing alarmiert.

Erste Aufgabe der Feuerwehren war es das angrenzende Wohnhaus, sowie das Presshaus zu schützen. Weiters waren in diesem Gasflaschen gelagert, die zunächst gekühlt und später geborgen werden mussten. Eine besondere Herausforderung stellte bei dem Objekt die Lage am Hang und am hinteren Ende des Kapellenbergs da. Aufstellflächen für Einsatzfahrzeuge sind daher rar – die Feuerwehren können sich leicht gegenseitig im Weg stehen. Zudem gibt es keine Verbindung zum hinteren Teil des Bauwerks, weswegen ein Teil der eintreffenden Feuerwehren mit Lotsen rund eineinhalb Kilometer zum Hintausweg gebracht wurden. Diese schützen dort die Maschinenhalle. Als schließlich der Hausbesitzer eintraf, verschärfte sich die Lage nochmals, da dieser meldete, dass im ehemaligen Schweinestall zwei Arbeiter vermisst sind. Sofort machten sich daher zwei Atemschutztrupps in dem verrrauchten Objekt auf die Suche nach den Opfern. Der medizinische Dienst übernahm deren Erstversorgung. Nach rund einer Stunde konnte alle Übungsziele erreicht werden. Insgesamt rückten zur Übung bemerkenswerte 88 Kameraden aus. Besonderer Dank gilt Löschmeister Gerhard Ehn, der seinen Hof und das neu errichtete Weinlager für die Übung zur Verfügung stellte.


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Text: Stefan Nimmervoll

 

 

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